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SPORTÄRZTEBUND NORDRHEIN
Mitglied der DGSP seit 1948
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Ran an das Bauchfett: Jeder Schritt lohnt sich!

2018 WiR Graf 2 640x480An jedem ersten Montag im Monat steht im Kölner Rathaus die Wissenschaft im Mittelpunkt. Bei der ersten Veranstaltung im Jahr 2019, die mit Grußworten der Bürgermeisterin Efli Scho-Antwerpes eingeleitet wurde, ging es um das Thema Bauchfett und Bewegung. Der Titel „Ran an das Bauchfett: Jeder Schritt lohnt sich!“ zog nach den Weihnachtstagen zahlreiche Interessierte in den Ratssaal.

Professorin Christine Graf, die Leiterin der Abteilung Bewegungs- und Gesundheitsförderung des Instituts für Bewegungs- und Neurowissenschaft beschäftigt sich an der Deutschen Sporthochschule Köln schwerpunktmäßig mit den Themen Bewegung, Ernährung und Gesundheit. Als promovierte Medizinerin arbeitet und beforscht sie die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Lebensstil in diversen Settings wie Schulen, Kindergärten und Kommunen. In ihrem unterhaltsamen und kurzweiligen Vortrag gab sie Kölnerinnen und Kölnern einen spannenden Einblick in ihre Arbeit an der Sporthochschule und das Thema Bewegung und Gesundheit.

Sie verdeutlichte, dass sich im Alltag jeder Schritt lohnt. Regelmäßige Bewegung – egal ob Walken, Stretching, Spazieren oder Krafttraining – trage nämlich dazu bei, die Lebensspanne zu erhöhen. Sie sagt: „Je fitter jemand ist, desto länger lebt er.“ Abnehmen funktioniere aber nur durch Bewegung und eine Umstellung der Ernährung. Dass vor allem das Bauchfett eine entscheidende Rolle für die Gesundheit spielt, ist in diesem Zusammenhang noch nicht lange bekannt. So gehen vom Bauchfett über 600 Entzündungsfaktoren aus, die die Entstehung zahlreiche sogenannter Zivilisationskrankheiten begünstigen können. Dagegen hat jedoch jede Muskelkontraktion das Potential, diese Entzündungsprozesse zu unterbrechen. Durch körperliche Aktivität, unabhängig in welcher Ausprägung, ließen sich laut Graf deshalb Krankheiten verringern.

Ihren Vortrag im Kölner Rathaus und die Anwesenheit von politischen Entscheidungsträgern nutzte Professorin Graf auch dazu, eine Botschaft an die Politik zu senden: „Umweltreize beeinflussen, welche Teile unseres Erbgutes abgelesen werden. Mit einem bewegungsarmen Lebensstil schafft man eine Generation, in der Krankheiten wie Diabetes stark zunehmen werden. Um das zu verhindern, müssen von Kindesalter an Bewegungsräume geschaffen werden. Im Kindergarten, in Schulen und im ganzen Stadtraum.“

Die Kölner Wissenschaftsrunde lädt bei ihrer Veranstaltung „Wissenschaft im Rathaus“  Kölner Bürgerinnen und Bürger ein, sich über unterschiedlichste Themen, über die an Kölner Forschungseinrichtungen geforscht wird, zu informieren. Hier finden Sie eine Übersicht über das weitere Programm für 2019. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

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© 2019 Deutsche Sporthochschule Köln

Unser Leitbild

 

Tradition verpflichtet – ein kurzer geschichtlicher Überblick.

Deutschland gilt als das Gründerland der organisierten Sportmedizin und blickt auf eine mehr als 100jährige Tradition zurück. 1912 wurde in Oberhof / Thüringen die erste sportärztliche Vereinigung der Neuzeit gegründet. Weitere Meilensteine dieser Entwicklung sind die Herausgabe der ersten sportmedizinischen Zeitung der Welt (1924) und die Mitbegründung des Weltverbandes für Sportmedizin im Jahre 1928 FIMS sowie die Definition für Sportmedizin aus dem Jahr 1977.

Der Sportärztebund Nordrhein (SÄB NR) ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein und besteht seit 1948. Er ist der größte Landesverband des im Jahre 1950 gegründeten Deutschen Sportärztebundes, der heutigen Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP). Die DGSP ist ihrerseits eine der größten Organisationen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland und hat aktuell rund 8000 Mitglieder.

Entsprechend des Leitbildes der DGSP  sind wir DIE medizinische Gesellschaft für die Themen Gesundheit bei und durch körperliche Aktivität, Bewegung und Sport.

Bewegung ist Leben

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die positiven Aspekte von körperlicher Aktivität und die Reduktion von Inaktivität. Unser Ziel ist es daher, Bewegung und Sport als integralen Bestandteil der Gesundheitsförderung in Prävention, Rehabilitation und Therapie in der Gesellschaft und in den ergebenden Lebensräumen zu etablieren.

Der Mensch im Zentrum

In unserem sportmedizinischen Handeln orientieren wir uns an den Voraussetzungen, Bedürfnissen und Möglichkeit jedes Einzelnen. Wir unterstützen die Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit in und durch Bewegung und Sport. Wir wenden uns dabei an Menschen jeden Alters, unabhängig von Gesundheitszustand und Leistungsfähigkeit. Wir sind den ethischen Normen der Medizin und des Sports verpflichtet. Doping ist verboten; es ist gesundheitsgefährdend. Wir lehnen jede Leistungsmanipulation ab und setzen uns für einen dopingfreien Sport ein.

Neben dem Leitbild orientieren wir unser sportärztliches Handeln am Ethikcode der FIMS.

Eine Besonderheit des SÄB NR ist sein besonders weites Angebot im Bereich der Fort- und Weiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Sportmedizin für Ärztinnen und Ärzte. Bereits 2007 wurde die erste Akademie für sportmedizinische Weiter– und Fortbildung gegründet. Sämtliche Kurse zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Sportmedizin können über den SÄB NR absolviert werden. 

 

Sportärztebund Nordrhein e.V.

Deutsche Sporthochschule Köln
Am Sportpark Müngersdorf 6
D - 50933 Köln
Telefon: 0221 - 49 37 85
Fax: 0221 - 49 32 07
Mail: info@sportaerztebund.de